PRESSE

Heute startet Frotheim Open Air

Neue Westfälische | 12.05.2017

Der große Tag ist gekommen. Ab 15 Uhr rocken sieben Bands und fünf Singer-Songwriter die Bühnen auf dem Gelände in der Stellerieger Straße 48. Den Auftakt macht die heimische Band Travelin' Waters, die mit Bluesrock und Hardrock vorlegen und das Publikum locken will.

Bis in den späten Abend spielen Bands mit einer musikalischen Bandbreite, die von Indie/Pop über Reggae bis zu Rock und Punk reicht. Auf der Tipi-Bühne wird dabei auch ein gebürtiger Espelkamper zu sehen sein: Der Singer-Songwriter Jonathan Harder wird abwechslungsreichen Folkpop zum Besten geben.

Die Vorbereitungen liefen nach Plan, die Vorfreude ist riesig. Zuletzt wurden noch die große Bühnentechnik und Straßenabsperrungen aufgebaut. In den vergangenen Wochen wurde das Festivalgelände außerdem etwas umgestaltet, alte Pavillons durch neu gebaute Überdachungen ersetzt. Damit sind die Veranstalter auch für Regen gewappnet. "Für schlechtes Wet-ter, was natürlich hoffentlich ausbleibt, sind wir vorbereitet. Das neue Thekendach hat extra schon etwas Reserve dafür, und zusätzliche Pavillons liegen auch parat", erklärt Organisator Pascal Döding.

Folgende Bands treten auf:

Ben Schafmeister (Minden) - Singer/Songwriter; Ragnar Ravnson - Singer/Songwriter; (Hille);Martin Meiwes (Minden) - HipHop, Rap; Jonathan Harder (Espelkamp) - Singer/Songwriter; Mustermannmusik (Dresden) - Singer/Songwriter.

Die Finalisten stehen fest

Westfalen-Blatt | 13.10.2016

Espelkamp/Minden-Lübbecke (WB/aha). Große Aufregung im Isy 7 - Tänzer proben ein letztes Mal ihre Moves, Musiker stimmten die Instrumente, Sängerinnen und Sänger wärmen ihre Stimmbänder auf: Gleich geht es für die verbliebenen Teilnehmer am City-Talent-Wettbewerb um den Einzug ins Finale.

Etwa 200 geladene Gäste warteten beim Halbfinale gespannt auf die Auftritte der von ihnen unterstützen Talente. Erst die große Final-Show, die am 25. Februar im Neuen Theater in Espelkamp veranstaltet wird. Zum dritten Mal organisiert der Mindener Costa Makrogiannis die regionale Casting-Show. Der Sieger dieser Staffel erhält 3000 Euro, doch bis dahin ist noch ein langer Weg, auch wenn die 14 Finalisten nach dem Halbfinale in Espelkamp feststehen. Denn bis Februar produzieren alle Finalisten Videos, gehen zu Fotoshootings und haben mehrere Promotion-Auftritte im ganzen Kreisgebiet.

Spezialaufgaben außerhalb der Komfortzone

Um dorthin zu gelangen mussten die Künstler im Isy 7 neben einer selbst vorbereiteten Performance eine besondere Aufgabe erfüllen, die sich die Jury speziell für jeden Einzelnen und jede Gruppe ausgedacht hatte. »Dabei sollten sie ihre >Komfortzone< verlassen«, erklärt Makrogiannis, der auch Teil der vierköpfigen Jury ist. So bekamen zum Beispiel die »Altrocker« der Band Sanity Law die Vorgabe, den bekannten Hit von Udo Jürgens »Merci Cherie« zu spielen. Die Tänzerinnen der Gruppe Contrast, die normalerweise mit Hip Hop ihre Bühnen rocken, mussten sich in Espelkamp auf sehr ungewohnte Weise präsentieren, nämlich in einer klassischen Ballett-Nummer.

Wer diese Aufgabe am besten löste, bekam vom Gast-Juror Dennis Salge einen 100-Euro-Gutschein überreicht. Die Entscheidung fiel auf Stephanie Champion, die mit ihrer Gesangsdarbietung zu Diana Ross »I'm coming out« überzeugen konnte.

Nach der fast viereinhalbstündigen Halbfinalshow wurde es noch einmal richtig spannend im Saal des Isy 7, als die Jury zusammen mit Moderator Klaus Smolarek, der geistreich und humorvoll durch den Nachmittag führte, die restlichen Finalplätze vergab.

Die weiteren Finalisten sind: Ben Schafmeister (Sänger, Minden), Sanity Law (Band, Minden), Stepanie Champion (Sängerin, Bielefeld), Waldemar und Cecilia (Tanz-Duo, Osnabrück), Lukas Schukowski (Tänzer, Liekwegen), Kayn (Sänger, Petershagen), die Contrast (Tanzgruppe, Minden) und Lara Niemeier (Sängerin, Löhne).


Michael Patrick Kelly beendet Tour im Kreuz

Fuldaer Zeitung | 27.09.2016 

Dass am Sonntagabend ein außergewöhnlicher Musiker im Kreuz auftritt, war schon einen Tag vorher nicht zu übersehen. Fans aus verschiedenen Ecken Deutschlands, sogar aus der Schweiz, schlugen ihr Lager in der Schlitzer Straße auf, übernachteten mitten auf dem Bürgersteig, um ganz nah dran zu sein, wenn sich die Konzerthalle für den Auftritt von Michael Patrick Kelly öffnet. Und es sind keine Teenager. "Ich bin Fan seit 1993, habe die Kellys damals schon auf der Straße spielen sehen", sagt Sonja Ackermann aus Gersfeld. Die 33-Jährige harrt seit mehr als 20 Stunden vor dem Kreuz aus, steht ganz vorn, als sich die Türen öffnen.

Vanessa Fischer (33), Yvonne Bauer (32) und Christin Raab (34) stehen noch nicht ganz so lange an, aber auch sie sind Kelly-Fans der ersten Stunde, die dem Musiker und seinen Geschwistern nun auch bei ihren Soloprojekten die Treue halten. "Mir gibt die Musik einfach wirklich viel", erzählt Yvonne. "Es kommt immer so ein Gefühl von früher auf", stimmt Christin ein. Die drei waren kürzlich auch auf dem Konzert in Aschaffenburg und haben sich dort entschlossen, einen weiteren Auftritt zu besuchen.

Chor aus Hunderten Stimmen

Es hat schon etwas von einer Zeitreise, wenn man die Fans im Kreuz beobachtet. In den 90ern campten Teenager oft tagelang vor den Konzerthallen, warfen Plüschtiere auf die Bühnen, schwenkten Feuerzeuge und Wunderkerzen. Heute sind die "Teenies" in ihren 30ern, aber ihre Augen strahlen wie damals, sie leuchten mit dem Smartphonelicht im Takt und genießen die gefühlvollen Songs. Und Michael Patrick Kelly scheint den Abend mit ihnen zu genießen. Für den letzten Termin der aktuellen Tour im Kreuz hat er nochmal eine Schippe daraufgelegt und seine Fans mit Konfettiregen und anderen Kleinigkeiten überrascht.

Ob bei seinen aktuellen Stücken wie "Renegade" oder Kelly-Klassikern wie "An Angel" - der Musiker, den die meisten nur als Paddy Kelly kennen und der seit einigen Jahren unter seinem bürgerlichen Namen auftritt, singt an diesem Abend nie allein. Ein Chor aus Hunderten Stimmen begleitet ihn. Flaggen aus allen möglichen Ländern wehen ihm wie ein großes Meer bei "Wave My Flag" entgegen, bei der Rock-Nummer "No Fuzz, No Buzz, Back to Rock'n Roll" verwandelt sich der Konzertsaal in einen Hexenkessel, und als Kelly für den Song "Crisis" um eine Schweigeminute bittet, ist es plötzlich mucksmäuschenstill. Ein Konzert, das einer Achterbahnfahrt durch die Facetten des Menschseins gleicht.

Hahners Ehrengäste

Mit der Barockstadt verbindet ihn mehr als der reine Tourstopp. In der Kinderakademie hat er vor einigen Jahren erstmalig seine Malerei ausgestellt, und von hier kommen zwei Schwestern, die er nun als seine Ehrengäste begrüßt und denen er das nächste Lied widmet: dieHahner-Zwillinge. Er erzählt, dass Anna und Lisa Hahner über seinen Bruder Joey Kelly zum Laufsport kamen und stimmt für die Zwillinge "Brother, Brother" an.

Dann macht er Platz für seinen Überraschungsgast: Ben Schafmeister, dem Paddy Kelly im Rahmen der Kika-Sendung "Dein Song" als Mentor zur Seite stand, wird begeistert empfangen. Dass der 15-Jährige viel von seinem berühmten Kollegen gelernt hat, sieht man sofort. Das Publikum hat ihn längst ins Herz geschlossen und feiert den jungen Musiker begeistert.

Zum Ende des Abends wird es nochmal berührend leise. Inmitten der Zuschauer erobern Michael Patrick Kelly und Ben sich einen Platz und stimmen mit "One more Song" die Zugabe an. Zum krönenden Abschluss, dem Dylan-Hit "Knockin' On Heavens Door", holt sich Paddy Kelly Verstärkung aus dem Publikum und erfüllt so einen weiteren Traum.

Eine Woche nach der Finalshow: Bei Ben Schafmeister (15) kehrt Alltag ein

Mindener Tageblatt | 24.03.2016

Dies ist ein kostenpflichtiger Artikel. Weitere Infos unter:

https://www.mt.de/lokales/porta_westfalica/20715580_Ben-Schafmeister-komponiert-ein-Lied-und-kommt-damit-ins-Fernsehen.html

Ben Schafmeister ist bei "Dein Song" eine Runde weiter und fährt nach Ibiza

Mindener Tageblatt | 02.03.2016

Porta Westfalica-Barkhausen (hy). Ben Schafmeister aus Barkhausen hat die erste Hürde des Castings für "Dein Song" geschafft. Nun durfte der 15-jährige Nachwuchskomponist mit acht weiteren Bewerbern ins Camp auf Ibiza fahren.

Auf der spanischen Insel feilen die Nachwuchskomponisten - anfangs waren es noch 16 - mithilfe von Profimusikern weiter an ihren Kompositionen. Nur wenn sie das Camp erfolgreich bestehen, erhalten sie die Chance, ihren Song an der Seite eines prominenten Musikpaten zu produzieren und diesen in der Live-Finalshow vor großem Publikum zu präsentieren. Dafür treten die Musiker noch einmal vor die Jury.

Ben hatte sich mit seinem Lied "Lovehurricane" beworben. "Das ist eine verrückte Liebesgeschichte, in der sich ein Junge in ein Mädchen verliebt, das seine Gefühle aber nicht erwidert", sagt er. Der Barkhauser möchte seinen Song jenen widmen, die meinen, sie wären nicht gut genug für jemanden. Dazu begleitet er sich am Klavier. Für Ben ist Musik sein Lebenselixier: "Wenn ich Musik mache, schaltet mein Kopf total ab und ich bin in meiner eigenen Welt."

"Dein Song" wird jeweils montags bis donnerstags um 19.25 Uhr im Kinderkanal (Kika) ausgestrahlt. Das Finale ist am 18. März um 19.05 Uhr.

Ben Schafmeister komponiert ein Lied und kommt damit ins Fernsehen

Mindener Tageblatt | 22.02.2016

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Ben Schafmeister gewinnt Poetry-Slam der Gesamtschule

Mindener Tageblatt | 12.11.2015

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»Poetry Slam« feiert Premiere

Westfalen-Blatt | 23.01.2015

Vlotho (WB). Das Phänomen »Poetry Slam« ist in Vlotho angekommen. Die Premiere des modernen Dichterwettstreits hat den Veranstaltern der Juso-AG ein volles Haus und den zufriedenen Besuchern zehn unterschiedlichste Poeten beschert.

In drei Vorrunden ringen die Poeten um Applaus und Punkte, die eine Publikumsjury vergibt. Der jüngste Teilnehmer ist der 14-jährige Ben Schafmeister aus Barkhausen, der sich mit seinem reifen, rhythmischen Liebesgedicht den erwachseneren »Slammern« ebenbürtig zeigt. Er tritt gegen Daniel Krutsch aus Vlotho an, der im Stand-Up-Stil verrät, wieso er seinen Bart nicht abrasiert: »Ich sehe im Winter aus wie ein russischer Tarnpanzer, dabei bin ich vom Charakter her eine tanzende Waldfee.«

In der zweiten Vorrunde wird es ernster: Niko Sioulis aus Gütersloh schildert, wie ein Mann zusammengeschlagen wird. Hannah Sievers aus Bielefeld spricht eindringlich über das Gejagt-Sein von Flüchtlingen, während Tobias Bischoff aus Osnabrück die Stimmung wieder ins Humoreske kippen lässt: »In Wirklichkeit können alle Kuchen sprechen.«

Am Ende des langen, aber sehr kurzweiligen Abends hat Micha-el Goehre die Nase vorn. Sein Humor ist durch seine entwaffnende Gemeinheit immer wieder aufs Neue überraschend. Im Finale trägt er »112 Wege, seine Ex-Freundin zu töten« vor und sichert sich so den Sieg.